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planlos2011 - heuer zum ersten Mal!

Für die planloseste Entscheidung in der österreichischen Baukultur.

Aus 46 Einreichungen entschied sich die unabhängige Jury für das Projekt „Asylzentrum Eberau“ als preiswürdige Planlosigkeit des Jahres - mit der damaligen Auftraggeberin Maria Fekter als Preisträgerin. Wenngleich bereits 2010 geplant, zeige Eberau doch exemplarisch, wie die „kreative“ Umgehung des Vergabegesetzes und mangelnde bzw. viel zu spät erfolgte Einbindung von Fachleuten und Öffentlichkeit zu einem Planungsdesaster führten.

Die gute Nachricht: Eberau wurde nicht gebaut. Die schlechte: Vergabeprozesse laufen auch weiterhin oftmals an den gesetzlichen Regelungen vorbei.

 

Nominiert waren weiters ...

  • Wien: Kindergarten im Stadtpark
    Charakteristisch für dieses Projekt sind laut Jury die mangelnde Wettbewerbskultur und die fehlende Wertschätzung kreativer Leistungen.

 

  • Wien: Steinhofgründe
    Das Projekt Bebauung der Steinhofgründe ist nach Ansicht der Jury ein Musterbeispiel für städtebauliche Unsensibilität, einen nachlässigen Umgang mit öffentlichem  (Kultur-)Gut und fehlender Verfahrenstransparenz.